Der Rügenmarkt ist für dieses Jahr vorbei, wie immer mit einem weinenden und einem lachenden Auge-einerseits sind wir Alle marktmüde, immer diese Buckelei-rein raus mit den Kisten, Pavillon rauswuchten auf-und abbauen und ins Auto reinwuchten. Neues Pavillondach oder eher noch nicht. Jetzt wirbeln die Gedanken aber schon: Wie gestalte ich das nächstes Jahr. Das vermisse ich schon, im Moment überwiegt aber erstmal die Erleichterung, dass ich jetzt wieder 6 Tage im Laden bin und (ganz ehrlich) das doch dort weitaus wärmer ist. Andererseits fehlt mir der direkte und entspannte Kontakt mit den Kunden, die frische Luft, das tolle Bauernfrühstück von der Thea´s Hafenrestaurant, ganz besonders aber das Gewitzel und die Harmonie unter den Marktleuten-da flogen Scherzworte hin......
Danach kam der Keller dran, beziehungsweise, das, was ich darin ausgebreitet hatte: Mein Zelt und das Pavillondach. Das Zusammenlegen ging im Endeffekt einfacher von der Hand, als ich dachte und ich bin froh, dass ich damit fertig bin, denn nach dem Regen wäre jetzt alles ja nur wieder nass. Also erst das Zelt geschnappt und vor der Tür einigermaßen sauber gefaltet und mit allen anderen Teilen zusammengerollt und eingetütet. Ich sollte daher ein, zwei Worte der Warnung vorwegsenden: Ich berichte selten über Nützliches oder auch nur in irgendeiner Weise Interessantes. Dann das Pavillondach, ein etwas größere Herausforderung, im durchaus wörtlichen Sinne. Und weil ich nicht nur schrottig, sondern auch noch beknackt bin, noch nicht mal immer in deutsch. Also hingeworfen und recht plan ausgebreitet, um es abzufegen, zumindest grob. Meist findet sich hier genau das Gegenteil, völlig belangloser, geistiger Schrott....
Josef Heubrock mischte sich schon früh unter die Schützen, dann gesellte sich Martin Fallenberg hinzu und schließlich kam auch Klaus Schilling unter das Pavillondach. Schuss für Schuss raubten sie dem Vogel Holzteile. Die Schützen waren begeistert.
Gerade beim offiziellen Teil wirbelte der Wind kräftig, zerfetzte das Pavillondach, unter dem die kleine Besetzung des Musikvereins Beuren spielte und sich vor dem Regen schützte. Danach wurde es wieder ruhig. Insofern gab es schon Wirbel um die neue