wort.lu | Lëtzebuerg | Doch eine Zukunft für den Luxemburger Pavillon?
by unbekannt
Mehr als sieben Millionen Menschen schauten sich in den vergangenen sechs Monaten die von Hermann & Valentiny geplante Holz- und Stahlkonstruktion an. Zum Vergleich: Im deutschen Pavillon wurden „nur“ vier Millionen gezählt. Angesichts dieser Zahlen steht für Ausstellungskommissar Robert Goebbels fest, dass der Luxemburger Pavillon in Shanghai nicht nur die größte, sondern vor allem die beste Public-Relations-Operation ist, die Luxemburg je unternahm. Die größte und beste Luxemburger PR-Aktion In den Chor der Zufriedenen stimmten auch die Luxemburger Teilnehmer frühzeitig ein. Von Anfang an hatte sich abgezeichnet, dass der Luxemburger Pavillon einer der Hits der Expo werden würde. am Ende wurde die Mega-Veranstaltung in der Mega-City von mehr als 72 Millionen Menschen besucht. Die Expo war mit mehr als 250 Teilnehmern nicht nur die größte aller Zeiten....
Rez. Ex: Geschichte der Rekonstruktion - Konstruktion der ...
by unbekannt
Beim großen Erdbeben 1934 wurden in der nepalesischen Residenzstadt Bhaktapur Hunderte von Bauten zerstört, darunter auch zwei (in der Ausstellung dokumentierte) Kultgebäude der newarischen Stadtkönigsherrschaft. Jene restlichen Teile, über deren ursprüngliche Gestalt sich nur mehr mutmaßen ließ, sollten sich entsprechend der für progressive Denkmalpfleger seit 1964 verbindlichen Richtlinie, der Charta von Venedig, von der „architektonischen Komposition... Als 1987 der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl bei seinem Staatsbesuch in Nepal auch eine Besichtigung der Königsresidenz Bhaktapur plante, sollte als Gastgeschenk für das nepalesische Volk der Cyasilin Mandap wiedererrichtet werden. [1] Im Laufe der Rekonstruktionsarbeiten mussten die Architekten jedoch feststellen, dass sie mit ihren denkmalpflegerisch-akademischen Prinzipien in der kanonisierten Kunstauffassung der Bhaktapurer Bevölkerung auf Ablehnung stießen. Vermittler und Ausführer dieses Rekonstruktionsprojektes waren der......